AC/DC? Wie ein neuer Sound Ihre Führungskräfteentwicklung anheizt

Sie denken jetzt spontan an „Highway to hell“? Soweit wollen wir beim viel diskutierten Thema Fachkräftemangel nicht gehen, denn die Lösung liegt oft ganz nah im eigenen Unternehmen. Mit einem auf der Assessment Center (AC)-Technik basierenden Development Center können  Sie Potenziale gezielt analysieren und auf dieser Basis systematisch für künftige Aufgaben entwickeln. Lesen Sie mehr über diese erfahrungsorientierte Methodik

Interview zum ‚Werteorientiert Führen‘ mit Thomas Peters

Gehört Ihr Unternehmen zu den rund 80 Prozent in Deutschland, die bereits über ein formal definiertes Wertesystem verfügen? Diese eigentlich positive Zahl relativiert sich leider häufig, weil die Führungsmethoden gar nicht zu den Werten passen. Das macht sie wirkungslos.

Zwei Drittel der jungen Führungskräfte erleben keine werteorientierte Führung durch das Top-Management. Die Studie 2017 der „Wertekommission – Initiative für Werte Bewusste Führung e. V.“ zeigt mit diesem Ergebnis ein massives Problem in deutschen Unternehmen auf. Mitarbeiter fordern vom Management heutzutage vor allem persönliche Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Ehrlichkeit und Transparenz ein. Werteorientiertes Führen ist keine Option, es ist ein Muss für erstklassige Führungskräfte. Wie das geht, beschreiben wir hier im Interview mit Thomas Peters, Abteilungsleiter der Firma Heinrich Schmid.

Werteorientiert führen – ein Muss für den Erfolg

Was sind Werte? Wie wirken Sie sich auf Verhalten und Beziehung aus?

Werte sind Vorstellungen darüber, was wichtig und richtig ist. Darin unterscheiden sich Werte klar von Normen. Diese stellen konkrete Regeln dar, was erlaubt ist und was nicht. Wertvorstellungen hingegen definieren eine Art inneren Kompass bei Entscheidungen. Der vom lateinischen Wort „valere“ abgeleitete Begriff steht unter anderem für kraftvolle Attribute wie Respekt, Einklang, Zielerreichung, Freiheit, Toleranz. Im Zweifelsfall tendiert ein Mensch zu einem Wert, der für ihn bedeutungsvoller ist. Werte stehen somit in einer Rangfolge zueinander.

Die zehn für Sie persönlich wichtigsten Werte beeinflussen maßgeblich, wie Sie entscheiden und sich verhalten. Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Denken und Handeln, seinen Gefühlen, seiner Motivation sowie seinen Werten und natürlich auch seinen Fähigkeiten. Je mehr sich ein Mensch in seiner Einzigartigkeit ernst genommen und richtig eingesetzt fühlt, desto höher sind seine Arbeitsleistung und seine Identifikation mit dem Unternehmen. Wenn eine Führungskraft Aufgaben nicht wirklich delegiert, sondern minutiös erklärt, wie der Mitarbeiter etwas ausführen soll, kann das gegen dessen Wert „Selbstbestimmung und Autonomie“ verstoßen. Widerstand oder Demotivation werden die Folgen sein. Je stärker die Wertehierarchien voneinander abweichen, desto leichter kann es zu Missverständnissen oder Konflikten kommen.

Vielleicht hat einer Ihrer Mitarbeiter ein völlig anderes Verständnis von Pünktlichkeit als der Rest des Teams, ist aber besonders leistungsfähig. Akzeptieren Sie das dauerhaft? Die Entscheidung für einen der beiden Werte, in diesem Fall „Verbindlichkeit“ oder „Flexibilität“, entspricht Ihrer individuellen Wertehierarchie, die Sie von anderen Menschen unterscheidet.

Führung kann niemals wertneutral sein. Jeder Manager handelt innerhalb der Kultur seines Unternehmens und lässt sich im Umgang mit seinen Mitarbeitern ebenso von seinen persönlichen Wertvorstellungen und subjektiven Menschenbildern beeinflussen. In Ihrer Rolle als Führungskraft ist es daher unerlässlich, sich der eigenen Wertehierarchie bewusst zu sein und zugleich die Wertevorstellungen Ihrer Mitarbeiter zu kennen. Als Beispiel dafür steht die zunehmend wichtige Rolle der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wenn Ihr Unternehmen in Stellenangeboten mit Familienfreundlichkeit und entsprechender Flexibilität bei Arbeitszeiten wirbt, müssen Sie das in Ihrem Team auch gewährleisten. Denn so unterschiedlich die Menschen sind, so differenziert sind ihre Erwartungen an eine glaubwürdige und verlässliche Führung.

Delegieren – die Königsdisziplin für Führungskräfte

Delegationsgespräch

Warum fällt es vielen Vorgesetzten so schwer, Entscheidungsbefugnis und damit Macht an ihre Mitarbeiter zu übertragen? Immerhin 97 Prozent aller Chefs halten sich selbst laut einer aktuellen Gallup-Studie für gute Führungskräfte. Aber lediglich ein Fünftel der in dieser Studie befragten Arbeitnehmer erleben eine Führungsqualität, die sie zu hervorragenden Leistungen motiviert. Etwas zu tun, was sie richtig gut können, ist ihnen sogar fünfmal wichtiger als das Gehalt. Diese Diskrepanz zeigt, dass Führen eine hohe Kunst ist – und Delegieren ist dabei die Königsdisziplin. Worauf erstklassige Führungskräfte beim richtigen Delegieren achten, erfahren Sie hier.

Zwischen Realität und Idealzustand: Teamentwicklung ist ein Prozess

„Talent gewinnt Spiele, Teamwork und Intelligenz gewinnen Meisterschaften“ – dieses Zitat von Michael Jordan, dem wohl berühmtesten Basketballspieler aller Zeiten, lässt sich perfekt aus dem Sport auf Unternehmen übertragen. Ein Spitzenteam formiert sich allerdings nicht von selbst. Wir zeigen Ihnen hier, worauf Sie achten sollten, damit sich aus Einzelkämpfern mit individuellen Stärken ein leistungsfähiges, erfolgreiches Team entwickelt – und es auch bleibt…

Generation Y – catch me if you can

Ein Fünftel der arbeitenden Bevölkerung zählen zur Generation Y. Diese Generation zeichnen Werte aus, die es Personalentwicklern schwer machen, Mitarbeiter dieser Generation zu rekrutieren und sie langfristig ans Unternehmen zu binden. Doch es gibt eine Lösung.

E-Mails – zähmen Sie den Zeitfresser

E-Mails machen das Arbeiten leicht, aber auch schwer. Sie nerven, sind Zeitfresser und doch unabdingbar. Wir haben Tipps für Sie, die den täglichen E-Mail-Frust verhindern – oder zumindest verringern.

Lass. Mich. Machen.

Jede zweite Führungskraft klagt über Mitarbeiter, die keine Verantwortung übernehmen wollen. Hier helfen weder Apelle noch harte Worte – aber Klarheit, Verzicht und Vertrauen.

1 2 3